Meerschweinchen- und Kaninchenhilfe                    Haidgau 
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Unsere aktuellen Schutzgebühren


Abgabegebühr 25,00 € für jedes Tier


Bei schwerkranken Tieren behalten wir uns die Aufnahme gegen Übernahme künftiger Tierarztkosten vor.


Schutzgebühr bei Vermittlung von Meerschweinchen

  • Weibchen 45,00 € pro Tier
  • Kastrat, auch kast. Weibchen 75,00 € pro Tier


Schutzgebühr bei Vermittlung von Kaninchen

  • Weibchen 45,00 € pro Tier
  • Kastrat, auch kast. Weibchen 95,00 € pro Tier
  • Zusätzlich anteilige Übernahmekosten der Grundimmunisierung in Höhe von 25,00 EUR pro vermitteltem und geimpften Kaninchen


Leider sind die Gebühren bei unserem Tierarzt für das Kastrieren von Kaninchen und Meerschweinchen in der letzten Zeit so angestiegen, dass wir die Schutzgebühren entsprechend erhöhen mussten. 

Hinzu kommt, dass wir den besten Impfstoff gegen RHD 1 und 2, Filavac, verimpfen lassen. Dieser Impfstoff ist sehr teuer, allerdings hat er die beste Wirkrate. 

Zum Schutz unserer jetzigen Pfleglinge und zum Schutz von künftigen Notfällen mussten wir schweren Herzens die Schutzgebühren erhöhen, damit wir auch entsprechende Reserven für zukünftige tierärztliche Notfälle haben. Leider hat die Spendenbereitschaft der Discounter und Supermärkte in der Corona - Krise deutlich abgenommen, sodass wir, gerade jetzt in den Wintermonaten, bei den vielen Notfällen sehr hohe Frischfutterkosten haben und teilweise ziemlich für unsere Schützlinge kämpfen müssen!

Patenschaften

  • Einzelpatenschaft min. 10,00 € pro Monat / 120,00 € pro Jahr
  • Kastrationspatenschaft 70,00 € (35,00 € halbe Patenschaft)


Urlaubs-/Tierbetreuung 

  • 3,50 € pro Tag / Tier
  • 4,50 € pro Tag / Tier (krank)
  • 5,50 € pro Tag / Tier (schwerkrank)


Immer wieder werden wir bei der Vermittlung auch mal nach der Schutzgebühr gefragt, und es wird gelegentlich über die Höhe diskutiert. 

Daher möchten wir ihnen die Funktionen der Schutzgebühr gerne erklären.

Die Schutzgebühr ist zum einen ein Beitrag zum Unterhalt unserer Auffangstation, denn der Unterhalt der Tiere, die tierärztliche Versorgung, Futter, Personal usw. kostet alles sehr viel Geld und muss irgendwie finanziert werden. Wir bezahlen einfach so schon 300,00 EUR monatliche Pacht an unseren Verpächter damit die Tiere ein Dach über dem Kopf haben, da wurde noch keine Karotte oder ein Blättchen Salat gekauft. 

Viele denken, wir wären ein städtisches Tierheim und die Kosten würden von der Stadt bezahlt werden, das ist jedoch nicht so. Zum überwiegenden Teil wird unsere Auffangstation aus Spenden finanziert und auch durch die Mitgliedsbeiträge. Die Schutzgebühr bei der Übernahme eines Tieres ist ebenfalls ein kleiner Zuschuss zu den laufenden Kosten, mehr aber eben auch nicht.

Unsere Tiere werden – je nach Tiergruppe - kastriert, mehrfach geimpft, tierärztlich untersucht und falls erforderlich behandelt, gepäppelt, gesund gepflegt . . .

Die Schutzgebühr deckt bei weitem nicht die Kosten ab, die im Laufe des Aufenthaltes entstehen. Natürlich gibt es auch mal Tiere, die kastriert und geimpft abgegeben wurden und nur kurz hier waren, so dass nur sehr geringe Kosten entstehen. Aber dafür gibt es andere, schwerkranke Tiere, für die wir teure Medikamente und teure Operationen in einer Tierklinik bezahlen, sowie die Kosten übernehmen für langwierige Heilungsprozesse. 

Oder eben auch traumatisierte und schwierige oder alte und nicht mehr vermittelbare Tiere, die sehr lange bei uns sind und die laufenden Kosten somit lange Zeit in Anspruch nehmen. 

Es wäre wohl nicht gerecht, wenn die Menschen, die ein gesundes, unproblematisches junges Tier bei sich aufnehmen, erheblich weniger bezahlen müssten, als die, die ein älteres, schwierigeres, evtl. krankes Tier aufnehmen. Daher gibt es eine einheitliche Schutzgebühr, und nicht eine, die sich an den entstandenen Kosten orientiert. 

Bei chronisch kranken Tieren, bei denen absehbar ist, dass das Tier hohe Tierarztkosten verursachen wird, helfen wir auch gerne, da wir insbesondere für diese Tiere noch ein schönes Zuhause suchen. Natürlich freuen wir uns umso mehr, wenn der neue Besitzer das Tierheim durch Übernahme dieser Kosten entlastet.

Wenn Sie nun fragen, ob wir die Schutzgebühr nicht aus diesem oder jenem Grund in Ihren Fall herabsetzen können, oder ob wir Tierarztkosten übernehmen können, oder gar das neue Familienmitglied in Raten bezahlen möchten, dann überlegen Sie bitte, ob es in Ihrem Fall wirklich nötig ist. Denn das Tierheim braucht wirklich jeden Cent! Falls Sie die Schutzgebühr wirklich nicht aufbringen können, sprechen Sie mit uns.

Auf der anderen Seite dient die Schutzgebühr aber eben auch dem Schutz des Tieres. Und zwar dem Schutz vor unüberlegter Anschaffung. 

Denn die Kosten, die für den Unterhalt des Tieres entstehen, für Futter, Zubehör, Versicherung und (evtl. hohe) Tierarztkosten übersteigen unsere Schutzgebühr oder den Anschaffungspreis bei weitem. Wenn sie diese einmalige Gebühr daher nicht aufbringen können, sollten Sie, so leid es uns tut, von der Haltung eines Tieres absehen. 

In diesem Fall würden sich die Tierheimtiere sicher freuen, wenn sie sich vor Ort etwas um sie kümmern und uns ein wenig bei der Pflege helfen würden. Wir hoffen, wir konnten Ihnen Sinn und Grund der Schutzgebühr etwas näher bringen.

 
 
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